Wie man sich das beste second hand Surfboard ergattert!

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Longboards in verschiedenen Größen

Ok, es soll also ein gebrauchtes Surfboard sein?

Als erstes, sehr gute Entscheidung. Machst du beim Kauf eines gebrauchten Surfboards alles richtig, kannst du eine Menge Geld sparen und dir sicher sein, dass du viel Spaß auf dem Wasser haben wirst. Denn es gibt doch nichts schöneres als das neu gekaufte Brett zu surfen. ABER ein gebrauchtes Surfboard ist eben nicht gleich ein gebrauchtes Surfboard. Wie in allen Lebenslagen wird auch bei Surfboards versucht zu vertuschen, zu faken und dir den letzten Ladenhüter anzudrehen. Surfboard, sind meist sehr empfindlich und müssen eben gut behandelt werden. Und genau diesen Punkt kennt scheinbar nicht jeder Surfer, also musst du vorbereitet sein, um das Beste herauszuholen! Los gehts, mit den wichtigsten Merkmalen auf die du achten sollwww.

Wo starte ich die Suche nach einem Surfboard?

Wie immer gibt es beim gebraucht Kauf zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Entweder, du kaufst ein Board Online oder direkt vor Ort! Ich denke, dass man sich um einiges besser auskennen muss, wenn man ein Surfboard Online kaufen möchte! Vor Ort kann man dagegen immer noch ein Verkaufsgespräch erwarten., dass viele Fragen klären kann. Beide der Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, über welche ich euch hier aufklären möchte!

Online-Kauf

Ein Surfboard Online zu kaufen kann euch zu echten Glückspilzen machen. Mit viel Glück findet ihr ein wenig benutztes und super erhaltenes Surfboard. Nichts desto trotz müsst ihr euch genau sicher sein, welchen Shape und welche Größe euer Surfboard haben sollte. Sied ihr euch nicht genau sicher, was ihr eigentlich für ein Surfboard braucht, dann würde ich euch davon abraten ein Surfboard zu kaufen, dass ihr nicht vorher schon einmal getestet habt. Um ein Board zu finden schaut am besten auf den ganzen bekannten Second-Hand Internetseiten, wie www.ebay.de oder www.ebay-kleinanzeigen.de, nach. Auf diesen Seiten findet ihr sehr unspezifisch Bretter, welche ihr gebraucht kaufen könnt, aber ihr könnt auch sehr viel Glück haben. Dann gibt es noch die Second-Hand Facebook-Pages. Dazu gehören zum Beispiel „secondsurf“ oder „second hand surf craft“. Hier werdet ihr auch euer persönliches Equipment sehr gut los, falls ihr noch Geld für euer neues Surfboard braucht. Des Weiteren kann ich euch nur Empfehlen immer auf den lokalen Seiten zu schauen. In vielen Ländern, findet ihr eben am Besten ein Board wenn ihr vor Ort, oder direkt am Spot die Online-Seiten durchstöbert. Zum Beispiel findet ihr in Frankreich www.leboncoin.fr. Diese Seite ist, wie das deutsche Ebay-Kleinanzeigen.

Tipp: Bitte schaut euch die Surfboards immer vor Ort zuerst an, um das Risiko eines Fehlkaufs zu minimieren!

Kauf im Laden

Vielleicht habt ihr noch nicht die meiste Erfahrung mit dem Surfen oder dem Kauf eines Surfboards aber fühlt euch endlich soweit, den Schritt zum eigenen Surfboard zu wagen. Seid ihr genau an diesem Punkt? Dann geht unbedingt vor Ort in den Laden und versucht über ein Verkaufsgespräch herauszufinden, welches Board zu euch passt. Aber Vorsicht. Verkaufsgespräche und Verkäufer können dich auch in die falsche Richtung lenken. Kommst du mit der Einstellung in den Laden ein Shortboard zu kaufen, kann manchmal damit Enden, dass du einen Gun-Shape mit nach Hause nimmst. Um genau diese Ladenhüter nicht zu kaufen ist eins sehr wichtig. Bist du ein Anfänger, sollte dein Board viel Volumen haben. Halte Ausschau nach Fun-Shapes, Soft-tops und Mini-Malibu’s. Diese Boards werden dir am meisten Spaß bereiten. Und achte darauf, dass dein Board nicht zu günstig ist, um wahr zu sein. Ich habe für mich festgestellt, dass man lieber ein bisschen mehr Geld gebraucht ausgibt, als zu wenig.

Tipp: Lass dich nie auf Deals ein, bei denen du ein schlechtes Gefühl hast!

Beim Surfboard kommt es auch auf das Äußerliche an!

Ok, gebrauchtes Surfboard ist nicht gleich ein gebrauchtes Surfboard. Das ist wie bei allen anderen Sachen die man gebraucht kauft auch. Schaut man nicht allzu genau hin, kann das ganze sehr sehr schief gehen und ihr investiert ein paar hundert Euro in ein Surfboard, dass nicht zu euch passt oder einfach Schrott ist und ihr es nicht bemerkt habt. Hier ein paar Dinge, auf welche ihr definitiv schauen solltet:

Sticker

Sind die Sticker von den Vorbesitzern aufgeklebt wurden, weich sie gesponsert waren oder, weil die keine Lust auf einen ordentlichen Ding-Repair hatten. Gerade, wenn die Sticker an den Rails angebracht sind, solltet ihr euch vergewissern, dass niemand ein Ding damit verdecken will. Das trifft auch auf den Stringer zu. Den der Stringer des Boards ist ein guter Anhaltspunkt, ob das Board schonmal gebrochen war oder nicht, denn er ist sehr schwer zu reparieren. Das gleiche gilt auch, wenn Farbe anstatt von Stickern benutzt wurde. Befindet sich Farbe über dem Glassing vom Brett solltet ihr genauer hinschauen.

Offensichtliche Macken

Die Macken, welche ihr schon direkt am Brett sehen könnt sind besser als diejenigen, die überstrichen wurden. Das heißt für euch, dass ihr den Preis wohlmöglich ein wenig drücken könnt, wenn ihr etwas findet. Das ist ein bisschen so wie beim Kaufen eines gebrauchten Autos. Fehler im Board werden euch helfen einen guten Deal zu machen. Nichts desto trotz würde ich davon abraten, ein Boards zu kaufen, welches schon zu viele reparierte Stellen und Dings hat. Ihr wisst nämlich nie ob das Board schonmal länger mit einem Ding im Wasser war und das Wasser in das Board gelangt ist.

Ist das Brett abgewachst?

Dieser Punkt hat zwei Seiten. Ersten, hat sich der Verkäufer mühe gegeben, um das Brett wieder schön aussehen zu lassen oder ist das Wachs aus einem bestimmten Grund auf dem Board geblieben? Checkt deshalb vor dem Kauf genau wie viele Pressure-Dings sich auf der Oberseite des Surfboards befinden und ob ihr irgendwelche Fehler erkennen könnt. Ihr könnt beim Kauf auch meistens darauf bestehen, dass das Brett abgewachst wird.

Die Farbe des Boards

Bist du drauf und dran, die ein gelbliches Board zu kaufen, würde ich eventuell noch einmal darüber nachdenken. Boards, welche mal weiß waren und jetzt gelblich eingefärbt sind haben schon viel Sonne gesehen. Eigentlich ist das auch nicht weiter wild, weil ein Board ja nunmal gut geshaped sein muss und nicht zwingend gut aussehen muss. Aber viel Sonne hat natürlich auch einen Nachteil. Und zwar sie macht Stoffe porös. Auch ein Surfboard wird nach einigen Jahren nicht besser! Also schaut bitte darauf, ob euer Board schon Uralt ist.

Fin Boxen

Bei den Fin Boxen kann ich euch nur empfehlen einmal mehr hinzuschauen. Sind sie fest im Board eingeshaped, nicht ausgeleihert und alles ist gut behandelt wurden. Dann sollte zumindest mit den Fin Boxen alles stimmen. Probier gerne vor dem Kauf aus, ob die Finnen und Boxen gut miteinander funktionieren.

Tipp: Normalerweise täuscht euch der erste Eindruck nicht! Nichts desto trotz müsst ihr genauer hinschauen!

Die Maße sind entscheidend!

Hast du dein entdecktes Surfboard soweit ausgecheckt, solltest du sicher gehen, dass die Maße des Surfboards nahezu perfekt für dich sind. Wenn du ein klassisches Longboard haben möchtest, macht es keinen Sinn nur nach einem Longboard zu schauen. Du solltest dir auch vorher schon Gedanken darüber machen, welche Länge, Breite und Dicke du gerne hättest und wie diese Maße sich auf die Surfbarkeit des Boards auswirken. Dabei gibt es noch viele andere wichtige Eigenschaften eines Surfboards, die wichtig für dich sind. Dazu gehören, die Form der Nose und des Tails, der Rocker, die Rails und das Fin-Setup. Alle dieser Begriffe findest du in meinem Artikel über das Surfboard Making wieder.

Kennt ihr euch selbst noch nicht so viel mit Surfboards aus, dann solltet ihr vorher mit jemandem sprechen, der schon seit mehreren Jahren regelmäßig surft und seine Erfahrungen mit euch teilen kann! Denn meiner Erfahrung nach solltest du beim „Second-Hand-Surfboard-Kauf“ keine überschnellen Erfahrungen treffen, da du das Brett wahrscheinlich für eine lange Zeit surfen möchtest!

Tipp: Fragen schadet nicht. Also frag einfach danach, ob du das Surfboard testen darfst!

Viel Spaß beim Shoppen!

Das Kaufen eines neuen Surfboards ist vor allem eines, spaßig. Sind wir mal ehrlich viele von uns mögen einfach das Gefühl sich etwas zu leisten. Und gerade beim Surfen steht der Wert eines Surfboards überhaupt nicht im Verhältnis mit dem Nutzen. Denn ein Surfboard wird euch sehr wahrscheinlich für eine lange Zeit begleiten und ihr werdet mit diesem Board vieles erleben. So etwas hat eben kein Preis! Deshalb kann ich euch nur raten, über den Kauf des vermeintlichen perfekten unverschämt günstigen Boards  zweimal nachzudenken und eure Entscheidung nicht über den Kopf zu brechen. Also, in diesem Sinne viel Spaß beim Shoppen! Hier gehts zu weiteren spannenden Themen. Hier haben wir noch Artikel über die Beschaffenheit des Surfboards. Hier ist ein Bericht wie ein geglasstes Surfboard hergestellt wird. Hier ist ein Bericht über die Vorteile von Softtop Surfboards.

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Zu finden am Atlantik, oder indischen Ozean.

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