Warum ein Soft Top das perfekte Surfboard für dich ist?

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Heute sind Soft-Tops zu einem regelrechtem Phänomen mutiert. Nachdem Surfer, wie Jamie O‘ Brain, das Surfen eines Softies wieder „Cool“ gemacht haben boomt die Industrie rund um Soft-Tops. Doch warum ist es unter Surf-Anfänger überhaupt so verpönt ein Soft-Top zu surfen und warum gilt ein Shortboard als das ultimative Brett zum surfen. Im folgenden Artikel geben wir dir einige Hinweise zu den unterschiedlichen Soft-Top Modellen. Außerdem erklären wir dir, warum du so lange es geht, ein Soft-Top surfen solltest. Es geht um einige Eigenschaften der Bretter, die Dir klar machen wesahalb es Sinnvoll ist, gerade am Anfang ein langes Softop, anstatt ein kurzes  Shortboard zu surfen. Auf geht’s!

Schaumstoff-Surfboard: ein Board viele Begriffe!

Im Surfen findet man viele Begriffe, die in einem anderen Sprachgebrauch nicht wiederzufinden sind. Auch ein Soft-Top hat über die Zeit verschiedene Synonyme bekommen bekommen.

Soft-Top’s können auch Foamie, Softy, Anfängerboard, Schaumstoff-Board und vieles weitere genannt werden. Dennoch verbirgt sich hinter den vielseitigen Wörtern immer ein und derselbe Gegenstand! Surfboards, die aus demselben Material wie Bodyboards hergestellt werden – Schaumstoff. Jedoch ist nicht das ganze Surfboard aus diesem Material. Die Finnen sind normalerweise aus Plastik oder können sogar normale Surfboard-Finnen sein und die Leash unterscheidet sich in den meisten Fällen auch nicht von dem originalen Produkt. Soft-Top’s, bekommt ihr in allen Größen, Farben und Formen und müsst heutzutage zwischen einer riesen Auswahl an Herstellern euer Lieblingsmodell wählen.

Ist ein Soft-Top nur für Anfänger gedacht?

Nein! Und diese Aussage trifft für jeden Anfänger, wie auch für jeden Profi zu! Softtops sind schon lange nicht mehr aus der Surfszene wegzudenken und man kann zunehmend beobachten, wie viele Surfpro’s Soft-Tops zu ihrem eigenen Vergnügen benutzen. Jedoch wird ein Soft-Top oftmals als Anfängerbrett gesehen, weil Surfschulen und Surfcamps Softy’s zum Lernen heranziehen. Das hat verschiedene Gründe, die ich gleich aufzählen werde.

Folglich assoziiert man heutzutage Soft-Tops, alsSurfboards für Anfänger. Und das ist genau der falsche Weg. Durch Online Werbung und in Magazinen glauben viele Anfänger daran, dass man zum ultimativen Surfen, ein Shortboard benötigt. Allerdings kann der zu frühe Umstieg auf ein Shortboard einige Gefahren und viel Frustration mit sich bringen. Desweiteren sind Softy’s gut für jedes Level, um viel Spaß zu haben. Deshalb gibt es hier einen kleinen Vergleich zwischen Soft-Tops und Hard-Tops!

Soft-Tops

  • Sicherheit: sehr sicher, weil ihr euch an Schaumstoff nicht so einfach verletzten kann!
  • Spaßfaktor: extrem hoch bei jedem Surflevel, weil die Konsequenzen geringer sind
  • Preis/Leistung: Unschlagbar
  • Performance: erfahrene Surfer können Soft-Tops in fast allen Wellenarten, -größen und -formen surfen, allerdings nicht mit einem Hart-Top zu vergleichen (fehlende Rails, Steifigkeit ist geringer, Shape kann nicht so genau sein, wie bei einem Hard-Top)
  • Learning Curve: extrem hoch, aufgrund des Volumens, der Stabilität und der neuen Variabilität der Shapes

Hard-Tops

  • Sicherheit: können gefährlich werden, da die harte Oberfläche hohe Verletzungsgefahr mit sich bringt
  • Spaßfaktor: extrem hoch, wenn man das Level für die jeweiligen Boards hat, normalerweise ist der Umstieg auf ein Longboard oder ein Mini-Malibu der erste Schritt in Richtung Hard-Top
  • Preis/Leistung: deutlich teurer als Soft-Tops aber auch haltbarer, wenn sie richtig behandelt werden (vor allem Longboards) 
  • Performance: deutlich besser als bei Soft-Tops, wenn man Hard-Top schon surfen kan
  • Learning Curve: bei der Wahl des falschen Boards fatal bis nicht vorhanden, ansonsten kann der Fortschritt normal sein

Warum so lange es geht ein Soft-Top surfen?

Ihr habt ja schon die Vorteile eines Soft-Tops gelesen. Nicht desto trotz möchte ich nochmal mit Nachdruck sagen, dass Softy’s die beste Variante sind, um Surfen zu lernen. Ganz einfach gesagt, werdet ihr mehr Spaß haben. Die Boards vergeben euch Fehler, haben viel Volumen und damit mehr Auftrieb, und eure Verletzungsgefahr ist viel geringer. Zudem gibt es inzwischen Soft-Tops in allen Größen und Formen. Somit kannst du dich mit einem Soft Top erstmal an dei Göße heran tasten die du Dir dann als richtiges Shortboard kaufen kannst.

Ein weiterer Grund ist, dass ihr am Anfang viele Fehler machen werdet, die euer Brett beschädigen. Ich habe zwar weiter oben erwähnt, dass ein Hard-Top haltbarer ist aber das gilt leider nicht für Beginner im Surfen. Demzufolge sind gerade für den Anfang Soft-Tops weitaus haltbarer und verzeihen euch, wenn mal etwas schief geht! Das große Volumen der Boards hilft euch extrem viele Wellen zu surfen. Damit lernt ihr schneller und habt zusätzlich auch noch viel mehr Spaß, denn eure Surfzeit wird maximiert.  Darum ist es wichtig, dass ihr Surfen auf einem Soft-Top lernt und so lange es geht, auch dabei bleibt. Ihr könnt nach und nach die Größe der Softy’s verringern, um euch dem Gefühl eines kürzeren Boards anzunähern.

3 der führenden Soft Top Firmen

Catch-Surf

Catch-Surf hat als aller erstes ein sehr gutes Marketing. Ein großer Verkaufspunkt für die Firma sind die namenhaften Surfer wie Jamie O’Brian. Das besondere an Catch-Surf ist, dass sie Boards herstellen, welche den eigentlichen Hard-Tops schon sehr ähneln. Sie haben richtige Rails und fest verankerte Stringer.

Liquid-Shredder

Auch diese Firma baut auf High-Performance. Ohne Kompromisse wird auf die neusten Techniken und perfekte Shapes gesetzt. Bei Liquid-Shredder bekommt ihr außerdem 1 Jahr Garantie auf die Boards. Zusätzlich shaped die Firma die Boards per Hand und nutzt neue Vinyl-Technologie für die Beschichtung. Das findet man aber auch im Preis wieder.

BIC-Surfboards

BIC stellt eher Softy’s für Beginner her. Selbst die kleiner Modelle haben extrem viel Volumen. Daher sind sie das beste Label, um ein Einsteiger-Board zu kaufen. Dabei bekommt ihr sehr viel für den Preis. Die einzigen Abstriche muss man am professionellem Shape machen, auf den sich eher teurere Firmen wie Catch-Surf oder Liquid-Shredder konzentrieren.

Fazit

Soft-Tops sind perfekte Boards für jeden Surfer. Es ist egal ob es das Board wird, welches ihr am häufigsten surft oder eben einfach nur ein Backup Brett. Ein Surfer sollte immer ein Softy im Quiver haben! Jeder von euch wird selbst merken, wie viel Spaß ihr auf diesen Boards haben werdet. Und genau dieser Punkt ist auch der Hauptpunkt, warum ihr sehr viel Zeit auf einem Soft-Top verbringen solltet. Also auf geht’s, ab ins Wasser!

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Zu finden am Atlantik, oder indischen Ozean.

Kommentare

  1. Schöne Zusammenfassung. Auch ich als Intermediate, der sich in Richtung Shortboard vorarbeitet, ist mein Softtop ein treuer Begleiter. Gerade in volleren Lineups oder an unbekannten Spots bietet mir ein Softtop einfach mehr Sicherheit und es surft sich entspannter. Ich besitze ein Softech flash Eric Geiselman als 6’0er, welches ich, obwohl es ein Softtop ist, sehr wendig und agil erlebe. Das Volumen liegt mit 39 Litern unterhalb anderer Softtops in dieser Größe und bietet für mich die perfekte Mischung an Auftrieb, Stabilität und Beweglichkeit. In kleinen bis mittelgroßen Wellen fühlt es sich sehr wohl und ich kann ja nach Spot und Anforderungen des Spots zwischen soften oder festeren Finnen wählen, Dank FCS2 System. Zudem finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis mehr als gut, denn 270 Euro für ein Board dieser Qualität sucht seines Gleichen. Zudem ist es erstaunlich leicht.
    Die FA Softech fehlt mir hier bei der Auflistung, da sie, wie ich finde, super Boards im Angebot hat und ebenfalls einige Pros eigene Modelle mitgestaltet haben.
    Also nehmt Mal einen Blick auf die Boards.
    Mick Fanning baut in eigener Serie auch interessante Softtops, hier zahlt man allerdings ein paar euro mehr.
    Ja zum Softboard, ganz klar.

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