How to: 6 Tipps zur Vorbereitung auf euren Surfurlaub

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Damit ihr euren Surfurlaub richtig genießen könnt, solltet ihr euch schon zu Hause darauf vorbereiten. Natürlich könnt ihr auch mit der Fitness anreisen, die ihr gerade habt. Aber um nicht nach fünf Minuten Paddeln völlig platt am Strand zu liegen, kann etwas körperliche und mentale Vorbereitung nicht schaden.

Keine Sorge, dafür müsst ihr jetzt weder wochenlang Push-ups ballern noch täglich Laufen gehen oder stundenlang Meditieren. Schon 30 bis 60 Minuten tägliches Training für Körper und Geist reichen völlig aus, um euch fit zu machen für euren Surfurlaub.

Surfübung vor dem Surfurlaub

Darum ist es gut, euren Körper aufs Surfen vorzubereiten

Erst einmal ist es nie verkehrt, etwas für seinen Körper zu tun. Das fängt bereits bei Dingen an wie ausreichend Schlaf, gesundem Essen und einem wachen Kopf. Darüber hinaus könnt ihr aber noch mehr tun, um fit für euren Surfurlaub zu werden.

Deshalb haben wir euch ein ein paar Übungen und Nahrungsmittel zusammengestellt, mit denen ihr euch Zuhause optimal auf euren Surfurlaub vorbereiten könnt. So könnt ihr sicher sein, bereits am Tag eurer Ankunft im Surfcamp die Fitness zu haben, die ihr zum Surfen braucht.

1. Geht Laufen

Regelmäßiges Laufen wird euer Surfen direkt beeinflussen. Alles, was  ihr tun müsst: Lauft 30 Minuten zwei Mal die Woche. Laufen ist nicht nur gut für euch, weil es Kalorien verbrennt. Es ist auch gut für eure mentale Fitness, denn Laufen lüftet euren Kopf, baut Stress ab und macht euch so glücklicher, ausgeglichener und motivierter. Außerdem sind Laufen und Joggen quasi Aerobic-Übungen. Sie helfen euch dabei, Gewicht zu verlieren und eure sogenannte Grundlagenausdauer zu verbessern.

Grundlagenausdauertraining durch Laufen hat einen positiven Einfluss auf euer Herz-Kreislauf-System. Dadurch wird euer Herzmuskel besser durchblutet und das Schlagvolumen nimmt zu.

Falls ihr untrainiert seid, solltet ihr es langsam angehen, um Verletzungen vorzubeugen. Setzt euch zu Beginn ein Ziel, dass ihr erreichen könnt: Zum Beispiel eine Strecke von 5 Kilometern in 40 Minuten zu laufen, das entspricht einer Geschwindigkeit von 8 km/h. Anschließend schaut ihr, wie euer Körper darauf reagiert hat und passt die Strecke an euer Laufgeschwindigkeit an.

7 Gründe, warum Laufen eine gute Vorbereitung fürs Surfcamp ist:

 

  1. Laufen kräftigt die Wadenmuskeln, eure Oberschenkel sowie euren Hintern

 

  1. Laufen verbrennt Kalorien und hilft euch dabei, Gewicht zu verlieren

 

  1. Laufen stärkt euer Herz und kräftigt euer Kardiosystem

 

  1. Laufen senkt euren Blutdruck

 

  1. Laufen aktiviert 50 Prozent euer Lunge, die nur selten beansprucht werden

 

  1. Laufen pusht den „Afterburn“-Effekt, die Kalorienverbrennung nach dem Laufen

 

  1. Laufen stärkt eure Knie und Gelenke

Damit ihr eine Regelmäßigkeit in die Sache bekommt, legt am besten schon am Abend eure Laufklamotten für den nächsten Tag raus.

Fazit: Laufen verbessert die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit euer Muskulatur. Was wiederum eure Ausdauer verlängert. Heißt: Mehr Paddelpower, längere Sessions, mehr Wellen und mehr Stoke!

2. Geht Schwimmen

Schwimmen ist eine weitere gute Übung zur Vorbereitung auf euren Surfurlaub. Es kräftigt nicht nur eure Muskulatur, ihr auch ein Gefühl fürs Wasser, wenn ihr das erste Mal eure Bahnen im Hallenbad zieht, euren Kopf unter Wasser haltet, die Augen öffnet und die Luft anhaltet. Aber genau das ist wichtig zur mentalen Vorbereitung auf euren Surfurlaub.

Vor allem das Kraueln ist ideal für die Kräftigung genau der Muskelgruppen, die ihr beim Surfen beansprucht. Die Rede ist von den Schultermuskeln, den Muskeln im unteren Rücken sowie den Trizeps- und Nackenmuskeln. Außerdem gewöhnen sich eure Waden und Kniegelenke an die Belastung beim Surfen.

Fazit: Durch regelmäßiges Kraulschwimmen vor eurem Surfurlaub könnt ihr Wadenkrämpfen und Muskelkater vorbeugen!

Wer noch gerne an der Ausdauer beim tauchen arbeiten möchte für den haben wir das folgende Video noch. Wenn Ihr die Übung könnt dann seit Ihr auf jeden Fall fit für die Brandung.

3. Macht Yoga

Mehr und mehr Surfer rollen ihre Yogamatta aus und paddeln anschließend ins Line-up. Auch wenn Surfen und Yoga unterschiedliche Teile eures Körpers beanspruchen, ergänzen sich Yoga und Surfen wunderbar. Denn die Bewegungen im Yoga stärken und dehnen genau die Muskeln, die du auf dem Surfbrett beansprucht wirst.

Zudem trainiert ihr mit Yoga euer Gleichgewicht – eine wichtige Grundvoraussetzung fürs Wellenreiten. Teilweise sind Yoga und Surfen fast schon identisch: Das Aufstehen vom Surfbrett ist die Fortführung des aufschauenden Hunds beim Yoga, bei dem eure Hände auf dem Boden bleiben und der Oberkörper nach oben gestreckt wird. Und das Stehen auf dem Surfboard erinnert an den Yoga-Krieger.

Außerdem ist der Flow des Yogas gut zur Vorbereitung auf euren Surfurlaub. Als Wellenreiter surft ihr mit dem Flow der Welle, mit Yoga trainiert ihr den Flow eures Atems. Sowohl Surfer als Yogis benötigen einen konstanten Flow. Wird der unterbrochen, braucht es Zeit, um ihn wiederzufinden.

Fazit: Mit Yoga entsteht ein nahtloser psychischer und physischer Flow-Zustand, in dem sich eure Wahrnehmung der Zeit erweitert und sich euer Fokus auf den Moment schärft.

4. Macht Burpees

Diese Übung verspricht maximalen Erfolg: Der Burpee – oder Liegestützsprung – trainiert euern gesamten Körper. Viele hassen den Burpee, weil er so anstrengend ist. Doch eben weil euch diese Fitnessübung garantiert ins Schwitzen und eure Muskeln zum Brennen bringt, ist sie perfekt als Vorbereitung auf euren Surfurlaub. Das beste an diesem Move? Ihr könnt ihn überall machen, zu Hause, im Job, in der Uni oder im Stadtpark.

Bei der richtigen Durchführung einer Serie von Burpees trainiert ihr euren Hintern, eure Beine, Schultern, Rücken, Brust, Rumpf und eure Hüftbeuger. Darüber hinaus steigern Burpees eure Schnellkraft und Ausdauer, warum? Weil der Burpee als Übung in die in die Kategorie HIIT fällt, Hoch-Intensitäts-Intervall-Training.

Fazit: Mit dem Burpee könnt ihr ganz ohne Fitnessgeräte eure Schnellkraft, Koordination und Ausdauer trainieren.

5. Geht Radeln

Radfahren hilft euch zudem beim Abnehmen und bei der Verbesserung eurer Grundlagenausdauer. Es hilft euch außerdem beim Gesundwerden und beim Gesundbleiben. Es stärkt euer Herz und euern Kreislauf, schont eure Gelenke, verbrennt Fett und baut Stress ab, der sich durch Job und Alltag angestaut hat. Das Beste aber ist: Radfahren bedarf keiner aufwändigen Zeitplanung.

Im Gegensatz zum Fitnessstudio könnt ihr Radfahren ziemlich leicht in euern Job- oder Unialltag integrieren. Viele Strecken, die ihr ansonsten mit dem E-Roller, Bus oder dem Auto zurücklegt, könnt ihr genauso gut mit dem Rad erledigen.

Die rhythmischen und gleichmäßigen Bewegungen werden euch Entspannen. Das Tageslicht und die frische Luft wirken zudem positiv auf eure Psyche und eure körperliche Anstrengung setzt zusätzlich biochemische Prozesse im Körper in Gang. Denn die mit dem Radeln einhergehenden Hormonausschüttungen rufen ein Wohlgefühl in euch hervor, das den ganzen Tag anhalten kann.

Fazit: Radeln stärkt eure Rücken-, Nacken, Bein- und Gefäßmuskeln. Gleichzeitig profitieren eure Koordination und euer Gleichgewichtssinn vom Radfahren.

6. Ernährt euch gesund

Habt ihr euch schonmal gefragt, wie es euer Körper schafft, eine Surfsession von bis zu vier Stunden am Stück durchzuhalten? Knappe Antwort: Mit der richtigen Ernährung. Damit ihr aufgetankt in einen langen Surftag starten könnt, geht einfach nichts über eine ausgewogene Ernährung – und zwar ohne raffinierten Zucker!

Verzichtet auf raffinierten Zucker!

Schokolade, Joghurt, Pizza, Toastbrot, alle Fertiggerichte: Raffinierter Zucker steckt in vielen Produkten. Verzichtet in den Wochen vor eurem Surfurlaub auf raffinierten Zucker, denn der macht euern Kopf nur müde und eure Muskeln schlapp.

Versucht mal, ab sofort eure Essgewohnheiten umzustellen und ein paar der folgenden Nahrungsmittel in euren Speiseplan aufzunehmen. Schon nach einer Woche werdet ihr feststellen, dass sich euer Energielevel verbessert hat, eure Haut reiner geworden ist, ihr beim nächsten Netflix-Marathon keinen Heißhunger mehr auf Chips haben werdet, ihr im Kopf wacher seid und sich eure Leistungsfähigkeit deutlich verbessert hat.

… Kokosblütenzucker

Für viele von euch ist ein Kaffee am Morgen unverzichtbar, um in Gang zu kommen. Wenn ihr auf den süßen Geschmack nicht verzichten wollt, nehmt einen Teelöffel Kokosblütenzucker. Der ist wegen seines geringen glykämischen Werts ideal für euren Körper, da er für einen langsamen Anstieg eures Blutzuckerspiegels sorgt. Dazu einen Vollkornbagel mit Erdnussbutter und ein paar Scheiben Banane drauf, fertig.

… Bananen

Bananen bewahren euch beim Surfen vor Muskelkrämpfen.  Außerdem enthalten sie so gut wie kein Fett, dafür aber viele Mineralstoffe und jede Menge gesunde mehrseitige Kohlenhydrate, die euch Energie für den Tag auf dem Wasser geben. Ein wichtiger Inhaltsstoff in Bananen ist Kalium. Das Elektrolyt ist unverzichtbar für eure Muskelarbeit, sprich Paddelpower im Line-up.

… Avocados

Avocados sind eine Powerquelle für Potassium und enthalten zudem gesunde, ungesättigte Fette sowie wichtige Ballaststoffe. Außerdem schmecken sie toll und machen satt. Übrigens sollen Avocados das Risiko von Arthritis in den Knochen reduzieren.

Fazit: Eine bewusste Ernährung vor euerm Surfurlaub ist wichtig für euer Wohlbefinden und stärken so eure Surffitness.

In diesem Sinne habt viel Spaß beim Trainieren, Ernähren und neuer Power finden für euren Surfurlaub!

Hier haben wir noch ein paar weitere Tipps zur Vorbereitung auf euren nächsten Surfurlaub.

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Hauptsache surfen, egal ob in Europa oder Südamerika.

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