Der Marokko Surf Guide: alle Infos zum Surfurlaub

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Wenn Ihr euch für einen Surfurlaub in Marokko interessiert, dann werdet Ihr mit Sicherheit Informationen zu dem Küstenort Taghazout finden. Hier gibt es eine große Anzahl von langen rechten Pointbreaks, die optimal für fortgeschrittene Surfer sind. Anfänger wiederum finden hier zwischen den Points viele Surfstrände mit sandigem Untergrund. Somit können hier alle unmittelbar voneinander entfernt surfen. Durch den Surftourismus ist in der Gegend viel passiert und es gibt mittlerweile, Cafés, Bars, Surfshops und alles andere was das Herz eines Surfers höherschlagen lässt. Im folgenden beziehe ich mich nur auf die Gegend um Taghazout. Wenn ihr euch vor eurem Urlaub über Marokko informieren wollt, dann lest auf jeden Fall weiter. Wir haben alle wissenswerten Informationen für euch zusammengefasst.

Warum einen Surfurlaub in Marokko?

Marokko überzeugt die meisten Urlauber aufgrund der vielen Sonnenstunden und des angenehmen Klimas. Während in Deutschland Regen, Wind und Temperaturen bei null Grad die winterlichen Monate schmücken, erlebt man 5 Flugstunden entfernt, 20 Grad und Sonnenschein pur. Im Nordafrikanischen Kontinent, in dem Marokko liegt, könnt ihr in eine fremde Kultur eintauchen, faszinierende Bräuche kennenlernen und neue Lebenserfahrungen sammeln. Alleine für den 1000 und eine Nacht Flair lohnt sich der Besuch in Marokko. Und natürlich gibt es, besonders in der Gegend von Taghazout eine Vielzahl von sagenumwobenen Wellen. Lange rechte Point Breaks wohin das Auge reicht und eine Vielzahl von Stränden, die alle Ihren eigenen Zauber entfachen. Ein Urlaub in Marokko lohnt sich auf jeden Fall. Schon alleine wegen der dauerlächelnden Sonne und den netten Menschen. 

Zu welcher Jahreszeit surfen in Marokko?

Gesurft werden kann hier das ganze Jahr. Allerdings bläst in den Sommermonaten ein verstärkter Passatwind, der großen Einfluss auf die Wellenqualität haben kann. Die Passatwinde blasen auf der nördlichen Halbkugel von West nach Ost und somit werden die meisten Pointbreaks oft von einem heftigen Onshore Wind zerstört. Während der Wintermonate lassen die Passatwinde nach und die lokalen Winde drehen, womit entlang der Küste Offshore Bedingungen herrschen. Des Weiteren bringen die Stürme, die vorwiegend im Winter entstehen, eine höhere Qualität an Wellen. Damit meine ich hauptsächlich größere Wellen und Wellen die geordneter sind. Die Bucht von Taghazout liegt allerdings sehr geschützt und benötigt grundsätzlich einen gewissen Swell, damit überhaupt saubere Wellen entstehen. Dadurch sind die Wintermonate von Oktober bis März die besseren Monate zum Surfen. 

Urlaub in Marokko, was erwartet euch in Taghazout?

Taghazout ist in den 70er Jahren ein Hippie und Aussteiger Ort gewesen. Die meisten Marokkaner in der Gegend um Taghazout sind mit dem Tourismus aufgewachsen und schon immer konfrontiert gewesen. Besonders deswegen findet man um Taghazout auch eine entspannte Atmosphäre. Die Gegend hat in den letzten Jahren eine starke Gentrifizierung durchgemacht und viele neue Viertel mit Surfcamps, Shops und coolen Restaurants sind dadurch entstanden. Ihr findet also ohne Probleme vegane Restaurants oder hippe Läden. Ihr könnt euch in der einen Bar ein Bier gönnen, oder findet im Kiosk nebenan Sonnencreme und die passende Medizin für eure Beschwerden. Dadurch wurde der Küstenabschnitt in Marokko auch infrastrukturell aufgewertet und man kommt schnell von Surfspot zu Surfspot. Die Landschaft ist sehr trocken, felsig und faszinierend bergig. Besonders schön ist die Gegend um Auorir, in der sich die Häuser über die hügelige Landschaft saumen. Marokko hat auch im kulinarischen Bereich einiges zu bieten. Es gibt sehr gutes Essen zu günstigen Preisen. Probiert unbedingt, Tajine, Amlu, und kauft bei den lokalen Ständen ein. Das macht nicht nur Spaß und ist total interessant, sondern Ihr helft zudem der lokalen Bevölkerung. 

Surfurlaub in Marokko, was erwartet euch beim Surfen in Taghazout

Egal ob Ihr Anfänger seid, oder schon jahrelang surft, in Marokko gibt es Wellen für jedes Surflevel. Der Küstenabschnitt zwischen den Surfspots Killers und Anza ist 18 km lang und zählt mehr als 20 verschiedene Surfspots. Teilweise liegen die Spots und Peaks so nah beieinander, dass man sich über die Strömung von der einen Welle zur anderen tragen lassen kann. Nicht nur die hohe Dichte der Surfspots ist besonders positiv zu bewerten, sondern auch die Diversifikation der Wellen und der verschiedenen Untergründe. Ihr findet schnelle Wellen, die über Riffplatten brechen, andere werden geformt durch einen steinigen Untergrund und es gibt eine Vielzahl an sandigen Surfspots. Letztere sind besonders empfehlenswert für Anfänger. Damit Ihr sicher durch den Surfurlaub kommt, unterteile ich im folgenden Abschnitt die besten Surfspots in der Taghazout Area in Anfänger Wellen und Intermediate Surfspots.  

  

Surfspots für Anfänger in Marokko

Plage Taghazout liegt südlich von Taghazout und ist vom Dorfzentrum in zwei Minuten zu Fuß erreichbar. Ab hier geht ein großer Sandstrand los, in dem Ihr je nach Sandbank sehr viele Wellen zum Surfen findet. Direkt am Anfang des Strandes liegt der Surfspot Panoramas dessen Peak zwar über Steinen entsteht, dann aber in einer Sandbank ausläuft. Ab Panoramas entlang des Strandes sieht man auch viele Surfschulen mit Ihren Schülern im Wasser. Bis zum Devils Rock sind es ungefähr zwei Kilometer, in denen Ihr freie Spotauswahl habt. Mit Sicherheit findet hier jeder von euch eine passende Welle.  

Die nächste Anfängerfreundliche Welle ist CrocosDirekt am Spot gibt es Cafés, Toiletten einen Parkplatz und jede Menge Menschen, die den Surfern bei Ihren Manövern zuschauen. Wenn Ihr bis jetzt noch ohne Surfboard seid, könnt Ihr euch hier Equipment leihen. Crocos ist ein A Frame, das sehr konstant bricht, wenn der Wind es nicht zerstört. Hier kann man zu fast allen Tiden surfen. Die Welle bricht zwar nah an den Steinen, aber der Untergrund ist sandig und der Channel sorgt dafür, dass Ihr an den Steinen vorbeigezogen werdet. Die Welle bricht auch sehr nah am Strand und Anfänger kommen auch mit wenig Mühen zum Peak. 

Der Surfspot Devils Rock liegt direkt auf der anderen Seite des großen Felsen. Devils Rock ist eine rechte Welle und bricht entlang des Felsen. Besonders an Midtide (bei wenig Wind), kann Devils eine lange schöne Welle sein. Bei Hightide ist die Strömung etwas stärker und es kann schwer werden, die Position im Wasser zu halten. Hier ist es von Vorteil wenn Ihr genug Paddelkraft in den Armen habt.   

Einen Kilometer weiter südlich findet Ihr KM12 und KM11. Diese Surfspots sind je nach Tide und Swell Richtung, entweder A Frames oder eher eine rechte sowie eine linke Welle. Das rauspaddeln ist an manchen Tagen sehr leicht, da am Ende der Inside ein Channel euch bis zum Peak trägt. Allerdings ist der Channel auch stark abhängig von den täglichen Konditionen. Die Welle bricht über einem tiefen Untergrund und ist auch für Anfänger gut zu surfen. Vor KM 11 findet Ihr Richies Bar, hier gibt es auch Parkplätze, coole Drinks und sehr leckeres Essen. Von den Liegewiesen und der Dachterrasse könnt Ihr euch zwischen den Surfsessions ausruhen und den anderen Surfern bei Ihren Manövern zuschauen. 

Surfspots für Fortgeschrittene in Marokko

Du kommst nach Marokko um steile Wellen zu chargen, willst an deinen Turns arbeiten und länger als die üblichen fünf Sekunden Wellen surfen, dann bist du hier genau richtig. In Marokko findest du viele lange Pointbreaks, sowie auch steile und schnelle Wellen, bei denen eine Vielzahl an Manövern nötig sind um die Wellen überhaupt zu surfen. Wir haben die wichtigsten Wellen in der Taghazout Area zusammengefasst und für euch eine kurze Spotbeschreibung geschrieben. 

Boilers ist der nördlichste Surfspot von Taghazout und ein absolutes Highlight. Hier gibt es besonders schnelle Wellen. Ohne die richtige Line zu fahren, werdet Ihr es hier schwer haben lange in der Welle zu bleiben. Macht euch darauf gefasst, dass jederzeit die Welle eine Tube über euren Kopf hinweg schmeißt. Geschwindigkeit und Mut sind hier auf jeden Fall erforderlich. Die Welle bricht übrigens über große Steine und beim Ein- und Ausstieg werdet Ihr auf Tuchfühlung gehen. Hinzukommt das Boilers eher bei Low Tide läuft und die Welle dadurch über sehr flachen Untergrund bricht. 

Der Surfspot Killers sieht oft spektakulärer aus, als er es eigentlich ist. Man möchte meinen das hier der längste Pointbreak der Küste bricht. Allerdinsg läuft Killers nur selten und nur bei perfekten Konditionen sauber. In der Regel und besonders unter zwei Meter Wellen zeigt sich die unsauber geformte Riffplatte in der Welle. Sehr viele Sections und eine ungleichmäßige Wellenstruktur zeichnet dann das Face der Welle. Allerdings verteilen sich durch die Sections auch die Leute sehr gut im Wasser und man kommt erstaunlich oft zum Surfen entlang des Points. 

Ein Steinwurf entfernt findet man Myteriesdie Welle ist nicht allzu steil und bricht sehr schön entlang der Küste. Hier kann man super an seinen Turns arbeiten und die Welle richtig schön down the Line fahren. Am Peak befindet sich unterhalb der Wasseroberfläche ein großer Stein, der als perfekter Indikator für die richtige Positionierung im Wasser spricht. Am besten läuft Mysteries bei Low Tide – Midtide. 

Anchor Point ist der wohl bekannteste Surfspot hier an der Küste. Nicht ohne Grund. An Low Tide gibt es in der ersten Section grundsätzlich Barrels. Wenn man die Section schafft, kommt der zweite Teil der Welle, ein großes offenes Face, was über 200 Meter entlang der Küste bis nach Taghazout läuft. An Midtide ist die Welle gnädig und das Face relativ weit offen und die Welle bricht auch nicht all zu schnell. An Low Tide kann Anchor Point auch mehrere Barrel Sections und wird unter diesen Umständen auch sehr tricky zum Surfen. Beim rauspaddeln solltet Ihr auf jeden Fall etwas Geduld mitbringen und den richtigen Zeitpunkt abwarten. Ansonsten findet Ihr euch schnell 200 Meter vor Taghazout wieder. 

Banana Point eignet sich bestens als Longboard Welle, wenn es etwas kleiner ist. Ab 2 Meter läuft der Point fast ohne Sections bis zum Strand. Die weite, offene Wall der Welle eignet sich bestens um lange Manöver zu üben und seine Turns zu verbessern. Perfekter Spot um als Intermediate verschiedene Turns zu üben. Die großen Sets brechen allerdings nicht immer an der gleichen Stelle und das bedeutet das Ihr hier an größeren Tagen auch einige Wellen auf den Kopf bekommt. 

Anza liegt etwas südlich ausgerichtet und wenn in Taghazout die Wellen vom Wind zerstört werden, dann geht in Anza meistens eine leichte Offshore Brise. An kleinen Tagen gibt es am Riff ein A Frame. Wenn der Swell größere Walzen reindrückt, dann verwandelt sich Anza in eine richtig schnelle rechte Welle. Bei Low Tide musst du hier mit Barrel Sections rechnen und vor allem mit einer starken Strömung, die dich gerne schon mal über die Riffplatte Richtung Süden zieht. Wenn das passiert, hilft Dir nur noch eine langwierige Paddelsession bis zum Point. Bei Low Tide schnell, bei High Tide wird die Welle flacher und ist als A Frame zu surfen. 

Gute Unterkünfte in Marokko, auf was solltet Ihr vor der Buchung achten

Wenn Ihr Surfer Unterkünfte in der Nähe der wichtigen Surfstrände sucht, dann haben wir für euch ein paar Empfehlungen. Es gibt mittlerweile sehr viele Unterkünfte in Marokko, allerdings sind nicht alle Häuser für einen Surfurlaub ausgelegt. Gerade als Anfänger gibt es einige Kriterien, die Ihr bei der Suche nach einem guten Surfcamp beachten solltet. 

Material im Surfcamp

Zum Surfen benötigt Ihr unbedingt ein Surfboard und in Marokko auf jeden Fall auch einen Wetsuit. Habt Ihr beides nicht, solltet Ihr darauf achten, dass euer Surfcamp einen Surfboard und Wetsuit Verleih hat. Ihr spart euch Zeit und Energie im Surfurlaub wenn Ihr eine Unterkunft mit den passenden Materialien im Vorhinein bucht. Es gibt zwar auch Verleih Stände am Strand, die sind allerdings meistens teuer und das Material nicht im besten Shape. Im Surfcamp gibt es in der Regel Waschtonnen für die Wetsuits, welche aus hygienischen Gründen besonders wichtig sind. Des Weiteren sollten auch Wetsuit und Boardracks vorhanden sein, damit das Material vernünftig eingelagert werden kann und der Wetsuit dann bei der nächsten Session auch wieder trocken ist. 

Surfkurse und Surfguiding im Surfcamp

Zu einem guten Surfcamp gehört auf jeden Fall ein Surfkurs. Beim buchen eines Surfkurses solltet Ihr darauf achten, dass Surfmaterial inklusive der Surfstunden ist. Schaut zudem, dass die Surfschulen mit nicht allzu großen Gruppen ins Wasser gehen. Die Anzahl je Surflehrer sollte sieben Schüler nicht übersteigen. Ansonsten können die Surflehrer kein individuelles Training garantieren. Der Shuttleservice zu den Surfspots sollte auf jeden Fall auch inklusive sein. 

 

Für die Intermediates unter euch, wäre das Surfguiding ein Interessantes Angebot, das Ihr unbedingt ausprobieren solltet. In der Regel führen die Surflehrer hier vorab ein kleines Gespräch über eure Surfskills und Vorstellungen. Dann wird ein passender Surfspot herausgesucht und hingefahren. Die Wellen werden eine Zeit beobachtet und die Gruppe entscheidet ob man rein geht oder einen anderen Spot anschauen möchte. Wenn die Gruppe gute Welle gefunden hat, gehen alle zusammen ins Wasser und danach geht es weiter. Die Locals wissen immer wo die besten Wellen in der Gegend brechen, somit werdet Ihr auch garantiert immer die besten Wellen des Tages surfen können und genau deswegen auch eure Surfskills schnell verbessern. 

Zertifizierte Surflehrer im Surfcamp

In Europa müssen die Surfcamps mit zertifizierten Surflehrern zusammenarbeiten. In Marokko gibt es weniger Kontrollen und einige Unterkünfte bieten Surfkurse an, allerdings werden die von irgendwelchen Surfern gehalten. Informiert euch auf der Internetseite des Surfcamps ob die Surfschule mit zertifizierten Surflehrern arbeitet. Es gibt Siegel von der ISA (International Surfing Association) oder dem DWV (Deutscher Wellenreitverband), woran Ihr eine zertifizierte Surfschule erkennen könnt. Ausgebildete Surflehrer müssen auch jährlich eine Life Saver Prüfung ablegen und wissen auch in Notfällen, was zu tun ist. Des Weiteren wissen die zertifizierten Surflehrer auch wie sie euch am schnellsten zum Erfolg bringen.  

Surfcamp Vibe

Wenn Ihr zum Surfen nach Marokko kommt, werdet Ihr besonders den Surfcamp Vibe zu schätzen lieben. Man trifft hier viele Gleichgesinnte, mit denen man sich abends über den Surf des Tages austauschen kann. Außerdem sind die meisten Surfcamps sehr gemütlich eingerichtet, mit genug Rückzugsorten zum chillen und anderen Möglichkeiten, um euch den Aufenthalt zu versüßen. Oft gibt es Surffilmabende, gemeinsame Ausflüge und dazu eine Menge Expertenwissen beim Frühstück oder Abendessen. Ihr überlegt allein zu reisen? Besonders dann ist ein Surfcamp die beste Wahl. Es gibt nichts besseres, als in einem coolen Surfcamp neue nette Leute kennen zu lernen. Da sind schon einige Freundschaften geschlossen worden. Wenn Ihr die oben genannten Kriterien beachtet, werdet Ihr auf jeden Fall die beste Zeit in eurem Surfurlaub haben. Ihr wisst noch nicht welche Surfcamps die Kriterien erfüllen. Wir haben für euch eine kleine Liste mit Surfcamps zusammengestellt, bei denen Ihr nichts falsch machen könnt. 

Sea View Marokko

Das Sea View Marokko liegt in Aourier, südlich von Taghazout. Da Taghazout mittlerweile komplett verbaut ist, zieht es viele Unterkünfte in ruhigere Gefilde außerhalb des Trubels. Das Surfcamp liegt auf einem Berg ca. 300 Meter vom Meer entfernt. Hier gibt es eine große Außenterrasse, von der Ihr über die komplette Küste und verschiedene Surfspots schauen könnt. Das bedeutet Ihr könnt schon beim Frühstück den anderen Surfern zuschauen. Ein Highlight ist der Infinity Pool. Nach dem Surfen einen coolen Drink im erfrischenden Pool mit Blick aufs Meer. Die Zimmer sind neu renoviert und man kann zwischen Einzelzimmern, Doppelzimmern und Mehrbettzimmern wählen. Alle Zimmer haben separate Bäder und sind modern eingerichtet. Die oben genannten Kriterien bezüglich des Surfunterrichtes werden hier natürlich alle erfüllt. Die Atmosphäre ist super und nach dem Essen kann man sich ein Surfboard schnappen und zu Fuß zum Strand laufen. Direkt vor der Haustür und in Sichtweite liegen die Surfspots, KM11, KM12 und Banana Point. 

Pure Surfcamp Marokko

Hier gibt es entspannten Surfcamp Vibe vom feinsten. Das Camp liegt neben dem Sea View Marokko und der Poolbereich kann gemeinsam genutzt werden. Das Pure Surfcamp hat typisch für Marokko eine große Dachterrasse auf der Yoga Kurse stattfinden, faszinierende Sonnenuntergänge angeschaut werden oder mittags auch mal ein Schläfchen in der großen Couchecke gehalten werden kann. Die Zimmer sind ebenfalls renoviert und wurden mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Eine sehr schöne Mischung aus moderner und traditionell marokkanischer Einrichtung. Hier wurde auch hier in neues Surfequipment investiert und Ihr könnt euch auf tolle Bretter und Wetsuits freuen.  Die Stimmung im Camp war super und der Altersdurchschnitt liegt bei 25 Jahren. Surfunterricht und Surfguiding wird hier natürlich auch von zertifizierten Surflehrern angeboten und wurde sehr professionell betreut. Wer gerne Tagestrips in die Berge oder umliegenden Städte machen möchte, für den ist das Pure Team auch immer Ansprechpartner. Uns wurden wertvolle Tipps gegeben und bei Sprachbarrieren und komplizierten Angelegenheiten wurde für uns alles vom Team organisiert. 

Lokale Spezialitäten und weitere Hotspots in der Taghazout Area

Durch den stetig wachsenden Surftourismus in Marokko entstehen hier viele neue Restaurants und Cafés. Zwischen traditionellen Spezialitäten und hochmodernen Chia Bowls haben wir uns auf die Suche gemacht. Wir präsentieren euch die coolsten Bars, leckersten Restaurants und schönsten Cafés in der Taghazout Area

Tanit Restaurant Aourir

Im Tanit erwartet euch originales Berberessen. Das besondere im Tanit sind die professionellen Köche, bei denen traditionelles Essen auf ganz hohem Niveau gekocht wird. Hier gibt es fast alle lokalen Gerichte wie, Tajine, Fattoush, Harira und Zalouk. Lasst euch überraschen von den interessanten Gerüchen aus der Küche und den Geschmacksnuancen im Gaumen. Absolut empfehlenswerter Laden und das Personal ist superlieb und rücksichtsvoll.

Lets be, healing Food

Das Restaurant liegt in Tahmraght oberhalb vom Banana Point. Der Laden fällt besonders positiv auf, dank seiner schönen Einrichtung. Mit viel Liebe wurde hier ein richtig gemütliches Café errichtet. Neben dem tollen Interieur, gibt es hier auch besonders reichhaltiges und gesundes Essen. Eine große Auswahl an veganen Gerichten lassen alle Veggie Herzen höherschlagen. Sehr gut finden wir das in dem Café nachhaltig gekauft, gekocht und gehandelt wird. Superherzliche Menschen runden das Konzept ab.

D’ar Jospehine

Wer eine Oase in der felsigen Wüstengegend sucht, der ist bei Dàr Josephine richtig aufgehoben. Das romantisch dekorierte Restaurant mit den vielen Blumen und Pflanzen bietet Djungelfeeling, für marokkanische Verhältnisse. Hier kann man sehr gut Abende zu zweit verbringen und den Tag so richtig schön gemütlich ausklingen lassen. Ein Top Angebot ist das 3 Gänge Menü für 10 Euro, dafür bekommt man bestes Fusion Food. Die netten Inhaber und die französischen Chansons im Hintergrund runden den Aufenthalt im Dár Jospehin positiv ab.

Richies Cafe

Das besondere an Richies Café ist natürlich die Lage direkt vorm Surfspot KM 11 und KM 12. Hier kann man gemütlich in einer der vielen Hängematten abhängen und den Surfern beim treiben zu schauen. Wenn die Wellen gut aussehen, kann man schnell reinspringen, ein paar runden surfen und danach weiter chillen. Hier gibt es köstliches Fusion Food auf sehr hohem Niveau. Sehr gute Zutaten und einzigartige Rezepte verwöhnen hier jeden Gast und sorgen für die ein oder andere Geschmacksexplosion. Außerdem ist Richies perfekt für all Coffeelovers unter euch. Auf jeden Fall empfehlenswert, vor, zwischen und nach dem surf.

Tajine Palace

Hundert Prozent lokale Gerichte. Der Tajine Palace ist womöglich so alt wie die Stadt selber und bietet eine Vielzahl an verschiedenen Tajines für jeden Geschmack. Der Lieblingsladender locals aus Taghazout. Über die letzten Jahre haben sich immer mehr Surfer unter die Einheimischen gemischt. Hier bekommt ihr, original marokkanische Küche zu original marokkanischen Preisen. Für den kleinen Hunger solltet Ihr unbedingt die Harira Suppe probieren. Leider reicht der Vorrat meistens nur bis zum Nachmittag.

Le Spot

Der Klassiker in Taghazout und schon seit vielen Jahren, eine Institution an der Hauptstraße. Hier ist vor allen Dingen immer was los und das essen wird relativ günstig angeboten. Hier gibt es marokkanisches sowie auch eine große Auswahl an europäischen Essen. Das Rad wurde hier nicht neu erfunden, aber das muss es auch nicht. Die Pizza schmeckt immer fein und die Stimmung auf der zweiten Ebene ist auch immer gut. Die entspannten Surfer Vibes geben dem Le Spot auf jeden Fall die Berechtigung auf der Hotspot Liste zu erscheinen.

Die Anreise nach Marokko?

Marokko liegt in Afrika und klingt erst mal ferner, als es eigentlich ist. Es gibt vor allen Dingen zahlreiche günstige Flugunternehmen, mit denen Ihr schon unter 200 Euro hin und zurück fliegen könnt. Wichtig zu wissen ist, dass Ihr nach Agadir oder Marrakesch fliegen solltet. Vom Flughafen in Agadir fährt man nur eine Stunde bis zu den Surfcamps und dem Ort Taghazout. Wenn eure nächste Flugdestination Marrakesch ist, dann könnt Ihr ganz einfach mit einem Shuttlebus vom Flughafen nach Agadir fahren, dauert ca 2 – 3 Stunden und kostet etwas 12 Euro. Die wunderschöne Landschaft und die neuen Busse, mit integrierter Klimaanlage, versüßen die letzten Stunden auf der Straße. Von Agadir könnt Ihr euch ein Taxi nehmen und solltet auch hier nicht mehr als 20 Euro zahlen.

Was kostet ein Surfurlaub in Marokko?

Natürlich hängt das immer von euren persönlichen Ansprüchen ab und ist jetzt pauschal nicht zu beantworten. Im Folgenden geben wir euch eine Auflistung, mit welchen einzelnen Kosten Ihr zu rechnen habt.

Günstige Flüge von Deutschland, bekommt Ihr schon für unter 200 Euro. Wenn Ihr auf verschiedenen Seiten schaut und flexibel bei der An und Abreise seit. Hier lässt sich besonders leicht Geld sparen. In den oben genannten Surfcamps gibt es eine gute Auswahl an Surfboards und Wetsuits, somit könnt Ihr euch die 100 Euro für das extra Surfgepäck sparen. Es gibt ein paar günstige Airlines aus Deutschland wie zum Beispiel RyanAir, Condor, Transavia. Ihr könnt mehrmals täglich nach Agadir oder nach Marrakesch fliegen, wobei wir Agadir empfehlen, damit Ihr euch die 3 Stunden Shuttle von Marrakesch sparen könnt. Hier ein paar Flugmöglichkeiten und Airlines die Agadir anfliegen:

  • Air Arabia                Berlin oder Schweiz
  • RyanAir                    Düsseldorf Weeze
  • Condor                     Berlin, Farnkfurt, München
  • Royal Air Maroc      Frankfurt oder München
  • Germania                 München

Mietauto in Marokko. In Marokko sind Mietautos sehr günstig. Hier findest du schon Mietautos von 10 – 20 Euro pro Tag. Die oben genannten Surfcamps bieten bei einem gebuchten Surfkurs oder Surfguiding den Shuttleservice mit an. Viel Spots sind auch zu Fuß erreichbar. Wenn ihr allerdings viele Wellen in kurzer Zeit checken möchtet und auch flexibel bleiben wollt, dann lohnt sich ein Mietauto auf jeden Fall. Ihr solltet auch unbedingt dabei beachten das Ihr keine Selbstbeteiligung bei Schäden am Auto zahlen müsst. Das Kostet euch zwar am Tag ein paar Euro mehr, aber lohnt sich wenn was passiert. Desweiteren empfehlen wir den Vertrag auszudrucken und mitzunehmen, in denen alle Leistungen stehen, die Ihr online vereinbart habt. Die neue Masche vor Ort ist, die Kosten für die Selbstbeteiligung erneut zu verlangen. Weitere Tipps für eure Anreise haben wir hier zusammengefasst.

Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Marokko, geht erstaunlich gut und schnell. Hinzukommt das Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, ökologisch sinnvoll ist. Des Weiteren reduziert ihr damit auch euren CO2 Fußabdruck. Wie oben genannt fahren zwischen den großen Städten stündlich Busse und die Infrastruktur in Marokko ist generell sehr gut ausgebaut. Wenn du zwischen den Surfspots und kleinen Ortschaften reisen musst dann empfehlen wir euch die Berbertaxis. Es gibt einige „Haltestellen“ entlang der Straße an denen Ihr einfach rumfahrende Kleinbusse anhalten könnt. Hand raus, signalisieren das Ihr mitfahren möchte und innerhalb von wenigen Minuten wird ein Bus halten. Mit den locals zu reisen ist nicht nur witzig, sondern auch noch sehr günstig. Vergewissert euch nur, dass der Fahrer euch verstanden hat, wo Ihr abgesetzt werden müsst. Der Busfahrer schmeißt euch dann an der nächstgelegenen Möglichkeit raus.

Essen und Trinken in Marokko, ist nicht nur besonders lecker, sondern oft auch günstig. In den lokalen Straßenständen bekommt Ihr große Tajines in allen Variationen für 3 Euro. Diese sind mit Gemüse, Fisch, Fleisch und leckeren Gewürzen angerichtet. Wenn Ihr auf die Souks, die lokalen Märkte geht, zahlt Ihr für eine Handvoll Nüsse ein paar Orangen und Bananen vielleicht 2 Euro. Der perfekte Snack oder sogar das perfekte Essen. Ansonsten könnt Ihr natürlich auch in den vielen, eher touristischen Restaurants, für 5–10 Euro euch richtig satt essen. Nach oben hin gibt es natürlich keine Grenzen, allerdings lässt sich besonders gut in Marokko ein schöner low budget Urlaub machen.

Weitere Informationen über Marokko:

Viele Leute und damit mich eingeschlossen haben schon viele Wochen in Marokko Zeit verbracht, ohne sich jemals den Magen verstimmt zu haben oder einen Virus einzufangen. Andere wiederum verbringen 2 Wochen in Marokko, davon 4 Tage im Badezimmer. Wenn Ihr einen schwachen Magen habt oder auch sonst eher anfällig für Viren, Bakterien oder Keime seit, dann solltet Ihr bestimmte Hinweise beachten.

– Essen von local Ständen, am besten nur gut gekochte Gerichte kaufen.

– Bei vielen local Ständen hängt das Fleisch auch lange Zeit draußen an der Luft, hier sollte man generell auf die vegetarischen Varianten umsteigen.

– Trinkwasser solltet Ihr euch leider immer in Flaschen kaufen und nicht das Trinkwasser aus der Leitung schlürfen, oft gibt es auch Refill Stationen. Auch die bessere Variante der Umwelt zu liebe, die oben genannten Camps besitzen Refill Anlagen.

– Nach heftigen Regenfällen, davon gibt es ca 15 im Jahr, am besten nicht im Meer surfen und vielleicht einen Tag Pause machen bis sich die angespülte Brühe vom Land, etwas verflüssigt hat.

Fazit Surfurlaub in Marokko

Marokko eignet sich tatsächlich für alle Surfer, egal ob Anfänger oder schon Profi. In der Gegend von Taghazout findet Ihr alle Einkaufsmöglichkeiten, die Ihr benötigt. Die Gegend ist auch sonst bestens eingestellt, auf den westlichen Tourismus. Wenn Ihr kein eigenes Surfequipment und noch wenig Reiseerfahrung habt, dann empfehlen wir euch, unbedingt ein Surfcamp zu buchen. Die Unterkunft organisiert alles Nötige für euch, Ihr habt weniger Aufwand und werdet mit Sicherheit neue coole Leute kennenlernen. Also wenn Ihr surfen lernen wollt, bucht unbedingt einen Flug nach Marokko und erlebt unvergessliche Abenteuer auf einem fremden Kontinent.

Wir haben für euch auch noch 10 Dinge aufgeschrieben, die Ihr vor eurem Surfurlaub wissen solltet.




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Im Winter die Alpen, im Sommer das Meer.

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