Mit den Kindern in den Surfurlaub, was muss ich vorher wissen?

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Wann können Kinder surfen lernen

Als Surfer stelle ich mir nicht die Frage, ob meine Kinder später mal surfen werden, dass ist selbstverständlich. Und, natürlich werden die auch Spaß haben, schließlich handelt es sich um surfen. Kennt man das Wellenreiten nicht, dann stellt sich natürlich die ein oder andere Frage zum Thema: „Wann und wo können Kinder surfen lernen?“ Und „wie gefährlich ist surfen eigentlich?“. Ich habe ein paar Tipps und Tricks aufgeschrieben und liefere Euch wichtige Informationen, wie und wo, Kinder anfangen können zu surfen. Im folgenden Text kläre ich auch noch weitere Fragestellungen zu diesem Thema.

Warum ist surfen für Kinder geeignet?

Kinder sind in der Natur unterwegs.

Surfen bedeutet in der Regel, draußen unterwegs zu sein. Entweder im Camper Van, auf dem Campingplatz, oder doch in einer normalen Unterkunft. Egal wofür Ihr euch entscheidet, Ihr werdet eine Menge Zeit am Strand und in der Natur verbringen. Des Weiteren beflügelt Urlaub am Meer, die Neugierde und die Fantasie der Kinder. Hier gibt es noch eine Menge zu entdecken und zu lernen. Die meisten Surfspots in Europa sind umgeben von wunderschönen Dünen, Bergen oder endlosen Weiden. Alleine diese Erfahrung ist für Jung und Alt schon etwas Besonderes

Kinder erbringen spielerisch, sportliche Leistungen.

Beim surfen, das habe ich schon oft erlebt, sind die Energiebündel bestens aufgehoben. Das Rauspaddeln hinter die Wellen erfordert eine Menge motorischer Fähigkeiten. Zudem werden im Sekundentakt alle Muskelpartien des Oberkörpers beansprucht. Schon beim Paddeln, wird der koordinative Bewegungsablauf und das Gleichgewicht trainiert. Beim surfen der ersten Welle verlagert sich die Belastung auf die Beine. Haben die Kinder die erste Welle gesurft, wollen sie natürlich mehr davon. Somit wird die Eigenmotivation vieler Kinder geweckt und die Heranwachsenden erbringen ganz spielerisch, sportliche Hochleistung.

Kinder üben sich in Geduld

Jeder Surflehrer wird den Kindern beibringen, dass es Essentiell ist, den richtigen Moment ab zu warten. Jede Welle bricht, an einer anderen Stelle. Man muss lange genug die Wellen beobachten, um Muster zu erkennen und sich dann richtig zu positionieren. Teilweise wartet man 10 min auf die richtige Welle. Schafft man es geduldig zu warten und den richtigen Moment beim Anpaddeln zu wählen, so wird man mit einer schönen Welle belohnt. Paddelt man zu hastig los, verpasst man die Welle und muss erneut rauspaddeln. Um sich diesen Aufwand zu ersparen, müssen die Kinder lernen, geduldig ab zu warten.

Surfer sind gute Menschen.

Jetzt mal im Klartext, die Zeiten in denen Surfer Drogen konsumieren, nur Party machen und sich vulgär benehmen. Die Zeiten sind vorbei. Vegane Ernährung und sportliche Höchstleistung, ist die modern Variante vom alten Klischee. Außerdem zeigen die meisten Surfer, Respekt und Dankbarkeit, Ihren Mitmenschen gegenüber und sind offen für Gespräche jeglicher Art. Der Traum ein Leben lang zu surfen führt einen durch viele Länder und bewahrt somit die eigene Persönlichkeit mit einem offenen Blick auf das Geschehen. Das folgende Urteil ist meine persönliche These, aber ich bin fest überzeugt davon,: „Das die meisten Surfer glücklichere Menschen sind, weil sie jeden Tag im Wasser spielen“. Wissenschaftlich bewiesen ist wiederum, dass spielen für Kinder, das höchste Gut ist, und Spielen und Spaß, unbedingt gefördert werden sollte. Im Klartext, Surfen wird eure Kinder bereichern.

Was mache ich mit den Kindern neben dem surfen?

Neben dem Surfen können Spaziergänge am Strand unternommen werden. Spannende Geschichten über das Meer kommen besonders gut bei den kleinen an. Wenn Ihr dann noch am Strand alle Gegenstände sammelt und euer Wissen darüber austauscht, dann ist der Tag schnell vorbei. An den meisten Stränden gibt es viel zu erforschen. In einigen Surfcamps gibt es pädagogische Betreuer, die verschiedene Spiele über den Tag vorbereiten, um die Kids auf zack zu halten. Es gibt auch oft die Möglichkeit zu skaten, zu schwimmen, Volleyball zu spielen und vieles mehr. Tagesausflüge in nächst gelegene Städte, oder Naturschutzgebiete, sind weitere Möglichkeiten neben dem surfen. In den meisten Surfcamps, findet Ihr auch mit Sicherheit viele andere Kinder und Eltern, die ähnliche Interessen haben.

Müssen die Eltern auch surfen lernen?

Wenn Ihr selber kein Interesse habt, surfen zu lernen, aber eure Kinder schon. Dann fahrt unbedingt in den Surfurlaub. Die Kids sind 2 Mal täglich für 2 Stunden im Wasser. Entweder Ihr könnt mit Ihnen mitfiebern, oder Ihr genießt die Zeit für Euch. In Ruhe ein Buch lesen? Entspannen bei einem Spaziergang? Oder Ihr stürzt euch hoch konzentriert in Eure Projekte. Klar empfehle ich, auf jeden Fall Surfunterricht zu nehmen, damit Ihr euch mit Euren Kindern austauschen könnt.

Ab welchem Alter können Kinder surfen lernen?

Sobald Kinder gelernt haben zu schwimmen, können sie auch surfen. Kinder können ab 4 Jahren kraulen und sollten mit 5 Jahren die motorischen Fähigkeiten besitzen zu schwimmen. Genau dann können sie auch surfen. Zur Hilfestellung gibt es auch dünne Kinder Schwimmwesten, die für besseren Auftrieb sorgen. In den meisten Surfcamps werden Kurse für Kinder erst ab 6 Jahren angeboten, um sicher zu stellen, dass die motorischen Fähigkeiten ausgereift sind. Umso jünger, umso besser. Gerade die heranwachsenden Surfer machen extrem schnelle Fortschritte und lernen schon nach einigen Tagen die ersten Wellen zu surfen.

Welche physischen Voraussetzungen benötigen Kinder zum surfen?

Wie oben schon erwähnt, müssen Kinder die Fähigkeit besitzen, sich über der Wasseroberfläche zu halten. Des Weiteren sollten sie auf Ihren 2 Beinen stehen können und am besten einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn haben. Um mehr Erfolgserlebnisse zu generieren, empfehle ich grundsätzlich die ein oder andere sportliche Vorbereitung vor jedem Surfurlaub.

  • Liegestützen
  • Kniebeugen
  • rückwärts laufen – einbeing stehen
  • Kinderyoga
  • Balance Board
  • paddeln auf dem See (macht Spass und bringt Muckis)

Aber auch laufen oder sonstiges Muskeltraining helfen den Kindern nicht nur fürs surfen, sondern allgemein.

Wo kann man am besten surfen lernen?

Frankreich

Im Endeffekt kann man überall surfen, wo es auch Wellen gibt. Das gleiche gilt für das lernen, vom Wellenreiten. Allerdings müssen folgende Dinge beachtet werden. Man sollte nur in Gewässern anfangen, in denen die Kinder auch stehen können. Die Wellen sollten nicht höher als 1 Meter brechen. Der Untergrund sollte unbedingt sandig sein und keine Steine verbergen. Einige Regionen bieten sich perfekt zum Anfangen an, und das ist Frankreich und Fuerteventure, um genau zu sein, Südfrankreich am Atlantik. Hier gibt es endlose Sandstrände, keine Steine und das perfekte Klima im Sommer zum Surfen. Die Temperaturen sind hier ähnlich wie in Deutschland und somit bestens für den Nachwuchs geeignet.

Fuerteventura

Die Insel bietet ganzjährlich top Bedingungen das Surfen zu erlernen. Besonders in den Wintermonaten ist die Region eine super Option, um ein bisschen Kraft und Energie zu tanken. Es gibt hier besonders viele Sandstränden und Sandbuchten, die sich bestens eignen, um mit den Kindern das surfen zu lernen. Hinzu kommt das die Insel im Vergleich zu dem Europäischen Festland eine besonders Vielfältige und besondere Flora und Fauna hat, somit gibt es auch neben dem Surfen eine Menge zu entdecken für die großen und kleinen Surfer.

Surfurlaub in den Sommermonaten

Wollte Ihr von Juni – September surfen gehen haben wir für euch sehr gute Empfehlungen aufgeschrieben.

Famaly Surfcamp Moliets: Hier stehen euch verschiedene Tiny Häuser mit unterschiedlicher Austattung zur Verfügung. Es gibt mehrere Schlafzimmer, Küchen und Stauraum für eure ganzen Sachen. Inmitten der Pinienwälder könnt Ihr Campingurlaub der anderen Art machen.

Famaly Surf Appartements: Wer es eher etwas häuslicher mag, der findet nicht weit entfernt die Surf Appartements in Moliets. Hier gibt es Poolanlage, Terrasse und  die eigenen 4 Wände. Die Appartements sind in direkter Strandnähe und die Surfschule arbeitet nur, mit zertifizierten Surflehrer.

Surfcamp Le Pin Sec: Etwas weiter nördlich von Moliets gibt es noch ein sehr verschlafene Ortschaft, Le Pin Sec. Hier wählt man zwischen Safari Zelten, Tipis oder Deluxe Sheddies. In dem Camp kommt super Stimmung auf und die Kids finden hier immer Gleichgesinnte zum spielen.

Surfurlaub in den Wintermonaten

Im Winter ist Fuerteventura eine super Alternative. Hier gibt’s sommerliche Temperaturen und eine Menge Sonnenstunden. Der Wind sorgt für angenehmes Klima und die Surfbedingungen sind supergut.

Familien Surfcamp Fuerteventura: Hier gibt es Surfkurse für Kinder ab 7 Jahren und das Haus ist 50 Meter vom Strand entfernt. Von der Terrasse schaut man auf das Meer und die Insel zu entdecken hat den kleinen besonders gut gefallen.

Was benötige ich für meine Kinder um surfen zu lernen?

Wenn eure Kids noch nicht surfen können, benötigt Ihr nicht viel, Schwimmsachen, Sonnencreme und ein Badetuch. In den oben empfohlenen Camps gibt es alle Surfmaterialien, die Ihr benötigt, vor Ort. Bei der Buchung, eines Surfkurses, ist Surfmaterial inklusive. Wenn eure Kinder am Ball bleiben und bald eigenständig surfen können, dann benötigen sie folgende Materialien. Passendes Surfbrett mit Finnen, Wetsuit in der richtig dicke, die Leash um das Board und den Surfer zu verbinden und den Wachs, damit das Kind rutschfest auf dem Brett unterwegs ist. Zum surfen benötigt man nicht viel und die Urlaube sind auch generell recht günstig.

Beispiele für surfende Kids

Hier habe ich noch ein paar Beispiele in welchem Alter Kinder anfangen können und wohin sie sich, im Surfsport entwickeln können.

Quincy Simons surft, seit dem sie 5 ist und mit 7 Jahren surft sie besser als der deutsche Durchschnitt. Kinder lernen so schnell und haben gleichzeitig so viel Freude an diesem Sport. Überzeugt euch selber von dem kleinen Talent:

Kyllian Guerin ist ein 12 Jahre junger Franzose und gehört zu den besten europäischen Surfern in seiner Altersklasse. Er lernte schnell fokussiert zu sein und trainiert und surft freiwillig, um das Beste aus sich raus zu holen.

Wenn Ihr jetzt Lust habt, mit Euren Kids einen Surfurlaub zu verbringen, dann habe ich hier, noch einen Link für Euch. Und falls Ihr noch offene Fragen habt, könnt Ihr uns gerne kontaktieren oder unten ein Kommentar schreiben. Hier geht es zum nächsten Beitrag

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Im Winter die Alpen, im Sommer das Meer.

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